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FDP KV Hochtaunus

22.02.2011

Kulturpolitik bleibt Schwerpunkt der FDP-Hochtaunus - Prof. Dr. Herbert Beck stellt die Arbeit es Kulturfonds Frankfurt RheinMain bei der FDP vor

Pressemitteilung - 21.02.2011

{alt} Bilder kann vergrößert werden Wie keine andere Partei setzen sich die Liberalen für eine aktive Kulturpolitik im Hochtaunuskreis ein. „Wir befürworten ausdrücklich das Engagement des Landkreises im Kulturfonds RheinMain.“ sind sich der Spitzenkandidat Dr. Frank Blechschmidt und der Kreisvorsitzende der FDP Dr. Stefan Ruppert einig. Deshalb luden sie den Geschäftsführer des in Bad Homburg ansässigen Kulturfonds, den ehemaligen Städeldirektor Prof. Dr. Herbert Beck zu einem Gedankenaustausch ein. Beck präsentierte die vielfältige Arbeit des Kulturfonds im Kreis der 13 Spitzenkandidaten für den Kreistag.

Der Kultusfonds besteht seit 2006 und wird getragen von den Landkreisen Hochtaunus, Main-Taunus, den Städten Frankfurt und Darmstadt sowie dem Land Hessen. Seine Aufgabe ist es zusätzliche, die Rhein-Main-Taunus-Region verbindende Kulturprojekte von internationalem Rang zu initiieren. Beck will sich dabei auf drei Bereiche konzentrieren: Die Gestaltung des öffentlichen Raums, die Ausbildung und Förderung herausragend begabter junger Künstler und die Veranstaltung internationaler bedeutsamer Kulturereignisse.

Für die Gestaltung des öffentlichen Raums sind gerade die seit Jahren in Bad Homburg etablierten „Blickachsen“ von großer Bedeutung. Auch in diesem Jahr werden sie wieder zwischen Mai und Oktober Skulpturen von international renommierten Künstlern etwa im Kurpark präsentieren. Das Konzept gilt es nun auch räumlich zu erweitern.

Für den Hochtaunuskreis besonders bedeutsam ist die Unterstützung des Cellofestivals in Kronberg. Dank der Unterstützung des Kulturfonds können dort nun auch Violinmeisterkurse angeboten werden. In den Bereich der Nachwuchsförderung fällt auch die Unterstützung des Ensemble Modern und die Veranstaltung einer Theaterwerkstatt.

Am sichtbarsten wird die Arbeit des Kulturfonds sicherlich bei den von Tausenden von Menschen besuchten Ausstellungen. Sie gruppieren sich um das „Phänomen Expressionismus“ und damit um so namhafte Künstler wie Ernst Ludwig Kirchner oder auch Paul Hindemith. Eine Vielzahl von Veranstaltungen in Frankfurt, auf der Mathildenhöhe in Darmstadt aber auch in Wiesbaden haben den im Rhein-Main-Taunus-Region wie nirgends sonst verwurzelten Expressionismus in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Eine große Ausstellung mit Werken von Max Beckmann beschließt diese Reihe.

Die Liberalen wollen kulturpolitisch kein Kirchturmdenken, sondern eine freundschaftliche Kooperation zum Nutzen aller in der Region. Wir fordern die Landkreise Offenbach und Main-Kinzig genauso auf mitzuarbeiten wie die Städte Wiesbaden und Offenbach. Eine rein lokale Kulturpolitik wie sie Grüne und SPD bisweilen noch vertreten ist Ausdruck eines spießigen und altbackenen Kulturverständnisses in einer internationalen Region. Wir ermuntern deshalb Prof. Beck seine großartige Arbeit beharrlich fortzusetzen.

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